Der Essbare Naturpark lädt ein zum Tag der Artenvielfalt 2022

Zum Themenjahr Streuobst begrüßen wir Sie herzlich zu der Fachtagung in der historischen Streuobstregion Hohenleipisch.

Die Auswirkungen des Klimawandels waren in diesem Jahr deutlicher denn je in Natur- und Kulturlandschaft spürbar. Auch die Streuobstwiese erfordert zunehmend neue Ansätze im Streuobstanbau, um den neuen Bedingungen zu begegnen. Dies und veränderte wirtschaftliche Bedingungen machen innovative und standortgerechte Vermarktungskonzepte und -strategien notwendig.

Die Referntinnen und Referenten aus Praxis und Beratung zeigen Perspektiven für die Zukunft der Streuobstwiese auf durch neue Ansätze, Bewältigungsstrategien und Innovationen im Streuobstanbau und der regionalen Vermarktung von Streuobstprodukten.

Programm:

Freitag, 18.11.2022

14 – 15.30 Uhr – Führung im Pomologischen Schau- und Lehrgarten Döllingen mit Kaffeetrinken

Treffpunkt: Eingang des Pomologischen Sortengartens

15.30 – 18 Uhr – Kremserfahrt durch die Niederlausitzer Heidelandschaft mit Halt und Führung auf der Bürgerwiese Bad Aegir

Treffpunkt: Eingang des Pomologischen Sortengartens

18 – 20 Uhr – Abendessen im Sportlerheim Hohenleipisch, Verkostung von regionalen Streuobstprodukten

Samstag, 19.11.2022

8.45 – 9 Uhr Begrüßung

9 – 9.45 Uhr – Was rettet unser Immaterielles Kulturerbe Streuobstanbau?

Was rettet Streuobst – Kulturerbe, europäische Vernetzung oder Ökosystemleistungen? Streuobst steht unter Naturschutz und ist Kulturerbe. Es ist aber kein Museum, sondern eine Kulturlandschaft. „Erhalt durch Nutzung“ ist das Mittel der Wahl. Wie können „Immaterielles Kulturerbe“ und Vernetzung zum Erhalt beitragen?

Hannes Bürckmann, Hochstamm Deutschland

9.45 – 10.30 Uhr – Neues aus Müncheberg

Die Obstbauversuchsstation beschäftigt sich seit jeher mit der Anpassung durch Züchtung von Obstsorten an veränderte Bedingungen und Ansprüche. Doch welche Bedeutung können Müncheberger Sorten für den Streuobstanbau haben?

LVGA e.V. OBVS Müncheberg (angefragt)

10.30 – 11 Uhr Kaffeepause

11 – 12.30 Uhr – Streuobst und Klimawandel – Herausforderungen und Lösungsansätze

TRIEBWERK ist ein Planungsbüro für regenerative Land- und Agroforstwirtschaft, das sich unter anderem mit der Weiterentwicklung von Pflanzmethoden im Streuobst beschäftigt. In dem Vortrag werden Handlungsoptionen diskutiert und erste Tendenzen eines Pflanzversuches vorgestellt.

Christoph A. Meixner, Triebwerk

12.30 – 13.30 Uhr – Mittagessen

13.30 – 14 Uhr – Regionalentwicklung und Vermarktungsmodelle im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft

Im Naturpark werden im Sinne der Regionalentwicklung Konzepte aufgestellt und umgesetzt, die Absatzmöglichkeiten lokaler Betriebe fördern und die Direktvermarktung unterstützen sollen. In dem Impulsreferat wird über die Umsetzung der bisherigen Projekte berichtet, sowie auf Erfolge, Herausforderungen und Überraschungen eingegangen.

Andrea Opitz, Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft

14 – 14.45 Uhr – Die Wertschöpfungskette Streuobst – Optimierungsmöglichkeiten

Antworten auf: Wie kann die Wertschöpfungskette Streuobst optimiert und wie können Ökosystemdienstleistungen monetarisiert werden? Wie funktioniert das Instrument Wertschöpfungskette (WSK) überhaupt. Wie kann die Wertschöpfung soweit gesteigert werden, dass am Ende ein Obstpreis von 0,20-0,30 €/kg raus kommt? Und warum ist eine „Regionale Wertschöpfungspartnerschaft“ der nächste logische Schritt?

Hannes Bürckmann, Hochstamm Deutschland

14.45 – 15.15 Uhr – Kaffeepause

15.15 – 16 Uhr – Streuobst in Brandenburg – Richtungsweisende Projekte

Die Äpfel und Konsorten sind an verschiedenen Projekten in Brandenburg beteiligt, die der Förderung des Streuobstanbaus gewidmet sind. In dem Vortrag werden die aktuellsten Projekte vorgestellt, sowie Zielsetzungen, das Vorgehen und erste Ergebnisse besprochen.

Äpfel&Konsorten

16 – 16.15 Uhr Resümee und Abschluss



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