Altländer Pfannkuchenapfel

Aus dem ‘Alten Land’ bei Hamburg stammt diese alte Apfelsorte. Dort wurde sie im Jahr 1840 entdeckt. Die äußerst lange Lagerfähigkeit, sowie das unvergleichliche Aroma machen den Winterapfel ‘Altländer Pfannkuchenapfel’ so beliebt. Sein festes, fruchtiges und süßes, sowie säuerliches Fruchtfleisch ist ein Genuss. Was sein Name verspricht, können Obstliebhaber umsetzen. Im Pfannkuchen wird dieser Apfel mit seinem exklusiven Aroma zu einem unvergleichlichen Geschmackserlebnis. Der zu den alten Apfelsorten gehörende Malus ist für Allergiker bestens geeignet.

Die Früchte des Malus ‘Altländer Pfannkuchenapfels’ haben eine flachrunde Form und sind mittelgroß. Sonnenseits färben sich die Früchte rötlich, ansonsten ist die Schale bei Reife eher matt gelblich. Die Grundfarbe der Schale ist aber grün. Sie sind reich an Vitamin C und somit eine Bereicherung für jeden Nutz- und Obstgarten. Mit einem mittelstarken Wuchs wächst dieser Winterapfel im Garten heran. Dabei bildet er eine attraktive hochkugelige Krone aus. Gegenüber Witterungsverhältnissen zeigt sich diese Sorte äußerst robust. Das Fruchtfleisch ist fest und von grünlichweißer Farbe. Der windfeste Baum erreicht mit seinem Wuchs eine maximale Höhe von bis zu 4 Metern und präsentiert sich damit prachtvoll im Hausgarten. In der Breite erreicht er bis zu 3 Meter. Zu Beginn wächst er mittelstark und später etwas schwächer. Im Jahr erreicht er dann zwischen 20 bis 40 Zentimeter an Zuwachs. Er eignet sich gut für kleinere Gärten oder als Gruppenanpflanzung auf großen Flächen.

Der Winterapfel ‘Altländer Pfannkuchenapfel’ steht vorzugsweise an einer luft- und bodenfeuchten Lage. Dort sollte der Boden möglichst feucht, nährstoffreich und gern lehmig sein. Bestenfalls steht der Baum an einem sonnigen bis halbschattigen Platz. Der Apfelbaum zeigt sich äußerst robust und ist wenig anfällig für typische Krankheiten wie Schorf oder Stippe. Die passenden Pollenspender sollten maximal 200 Meter von dem ‘Altländer Pfannkuchenapfel’ entfernt stehen, um eine Befruchtung gewährleisten zu können. Seine Pflückreife erreicht diese Apfelsorte ab Ende Oktober, wenn sich der Gärtner schon fast ungeduldig auf seine Ernte freut. Der Apfel lässt sich ab da an bis spätestens November ernten. Daraufhin folgt die Lagerung des Apfels, bis er frühestens ab Februar bis März seine Genussreife für den frischen Verzehr erreicht und sein volles Aroma entfaltet. Für die Weiterverarbeitung (auch zu Pfannkuchen) steht er schon mit der Ernte zur Verfügung, auch wenn sich sein voller Geschmack erst später entfaltet. Das Apfellager sollte eine Temperatur von 2 bis 5°C und eine möglichst hohe Luftfeuchtigkeit aufweisen. Ist das Lager insgesamt zu feucht, dann kann die Schale verbräunen, der Apfel ist aber dennoch verwendbar. Daher sollte ein Apfel möglichst luftig eingelagert werden.